Buch-Tipp: Die Eltern-Trickkiste

Eigentlich bin ich  kein Fan von Erziehungsratgebern. Wenn ich mal etwas Zeit zum Lesen habe, dann bevorzuge ich Romane oder Fachliteratur, die mich ein wenig auf dem aktuellen Stand der Technik für meine Arbeit hält.

Beim Stöbern mit meinem Kindle bin ich neulich auf „Die Eltern-Trickkiste: So bekommen Sie Zahnputzverächter, Gemüseverweigerer und alle anderen Widerständler spielend in den Griff“ gestoßen. Für mich ist das genau das Richtige. Erstens ist alles schön thematisch sortiert, so dass man ganz schnell eine bestimmte Situation nachschlagen kann. Zweitens sind es wirklich ganz viele kleine und teilweise einfache Dinge, die ich teilweise schon mal gehört oder mir selbst mühevoll mit dem Krümel Eins „erarbeitet“ habe.

Typisches Beispiel: Nicht sagen, was das Kind nicht tun soll (es hört sowieso nur die Signalwörter) sondern was es konkret tun soll. Und das in einfachen Sätzen ohne Wortspiele.

In diesem Buch wurden genau solche Tipps wunderbar komprimiert zusammengetragen. Das Funktionieren einiger Dinge habe ich bereits in eigenen Erfahrungen erlebt, nur vergesse ich das immer wieder oder verfalle in die alten typischen Muster. Deswegen ist das auch ein tolles Buch, um sich einige Dinge wieder in Erinnerung zu rufen. Natürlich sind bestimmt nicht alle „Tricks“ für alle Kinder anwendbar, aber jeder wird hier so einiges finden. Wer  umfangreiche, psychologische Hintergründe und Theorien verschiedener Erziehungsstile sucht, der ist hier natürlich falsch. (Hierzu habe ich bisher nur zwei wunderbare Bücher von Jesper Juul gelesen, den ich sehr empfehlen kann).

Das Buch gibt es für den Kindle und natürlich als Retro-Papier Version ;) z.B. bei Amazon: Die Eltern-Trickkiste: So bekommen Sie Zahnputzverächter, Gemüseverweigerer und alle anderen Widerständler spielend in den Griff. Auch ein Nachfolgebuch gibt es schon. Hat das jemand gelesen?

One thought on “Buch-Tipp: Die Eltern-Trickkiste

  1. Nee, habe ich nicht gelesen, aber ich habe viele Tipp’s von meinem Vater vorgelebt bekommen, wie er mit unserer Kleinen umgeht. Wir stehen dann immer baff vor Kind und Opa, wenn das Kind plötzlich das macht, was wir (bzw. der Opa will) wollen. Mein Vater kann auch als Motivationstrainer anfangen : )
    Lg Mimi

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